Familienurlaub im Johanneshof

 

 

 

Quietschvergnügte Kinder, strahlende Gesichter und das wohlige Warm der Sonnenstrahlen auf der Haut. Familienmomente in der Frühjahrssonne sind für jeden etwas Besonderes. Und wo genießt man solch unvergessliche Augenblicke besser als im Winter-Paradies Saalbach Hinterglemm.

Frau Holle hat die letzten Tage fleißig Überstunden gemacht und tauchte den Alpen-Skiort in glitzerndes Weiß. Sonnenskilaufat it’s best heißt in diesen Tagen die Urlaubsdevise für Familien.

Skischwünge von Jung und Alt hinterlassen auf den immer noch perfekt präparierten Pisten die schönsten Spuren. Stets von der Sonne begleitet genießt man den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang in vollen Zügen. Die Intensität der Frühjahrssonne lädt zu Hüttenabstechern ein und verwöhnt Sonnenanbeter mit einem „Rundum-Sorglos-Paket“.

Doch auch abseits der Piste lassen tolle Alternativen der Langeweile keine Chance. Erlebniswanderungen mit den Kids umrahmt von einer beeindruckenden Bergwelt garantieren Familienmomente der Extraklasse. Der Talschluss von Saalbach Hinterglemm strahlt immer noch in tiefwinterlichem Glanz, nur ab und zu schaffen es Frühlingspflänzchen sich durch die Schneedecke zu kämpfen. Die Familienwanderung wird mit einer Begehung des Baumzipfelweges belohnt, hoch über dem Tal inmitten des Fichtenwaldes. Auf der letzten Plattform offenbart sich einem ein atemberaubender Ausblick über das Glemmtal.

Wenn Mama & Papa sich nach ein paar Stunden Zweisamkeit sehnen, dann sind die Kinder im Kids Club “Johnny Club bestens aufgehoben. Lustige Kinderpartys und ein spannendes Kennenlernen stehen im Mittelpunkt, während die Eltern in der Wohlfühlsauna die Seele baumeln lassen – stets mit der Gewissheit, dass der Nachwuchs im Familienhotel Johanneshof bestens aufgehoben ist.

Zu späterer Stunde noch ein bisschen Action gefällig? Das leckere Abend-Menu beim Rodelspaß verdauen? Die beleuchtete Rodelbahn sorgt mit einer Länge von über 3 km für Adrenalin in der Blutbahn und weckt Rennfahrer-Instinkte bei den tollkühnen Akteuren. Für einen komfortablen Aufstieg sorgt die Reiterkogelbahn – schon alleine die Auffahrt ist ein Erlebnis, wenn man in der Stille hoch über den Dächern von Saalbach Hinterglemm schwebt. Ein faszinierender Anblick.

Spätwinterliches Familienvergnügen – im Wohlfühlhotel Johanneshof findet ihr den Hotspot für solche Frühjahrserlebnisse mit den Liebsten.

 

 

Saalbach Hinterglemm – Die bewegte Geschichte eines internationalen Skiortes

Die frühesten Nachweise über eine Besiedelung des Glemmtales stammen aus dem Jahr 1222 und das erste Mal, dass der Name „Salpach“ aufscheint, findet sich in einem Urbar, welches um 1350 entstand. Der Name leitet sich vom dort fließenden Bach ab und verändert sich über die Jahrhunderte schlussendlich in Saalbach Hinterglemm.

Aufgrund der Kargheit der Region leben die Menschen, die das Seitental besiedeln, in bitterer Armut und beklagen wenig Nahrungsmittel und lange, kalte Winter. Eine Kirche kann bereits vor 1410 angenommen werden, da diese in einem Stiftsbrief aus diesem Jahr vorkommt.

Die Menschen in dieser Zeit leben von Land- und Forstwirtschaft, nach und nach lassen sich auch Handwerks- und Gewerbebetriebe nieder. 1431 eröffnet die „Oberen Taferne“, das heutige Gasthof Post, ihre Pforten. 50 Jahre später wird die „Untere Taferne“, der heutige Unterwirt, genehmigt.

1489 erreicht die bisher sehr schleppend vorangegangene wirtschaftliche Entwicklung einen Höhepunkt – endlich wird das Marktrecht zugesprochen. Ab diesem Zeitpunkt ersparen sich die Glemmer den jeweils 20 km langen Fußmarsch zum nächsten Markt in Saalfelden oder Zell am See.

Und trotzdem soll die unendlich harte Arbeit und die bittere Armut noch mehr als 400 Jahre weitergehen, bis Josef Wallner, ehemaliger Bauernknecht im Glemmtal, unbewusst die Weichen für eine glitzernde Zukunft stellt.

 

Die Gemeinde gehörte damals zu den ärmsten Gegenden des Landes und so ist Josef Wallner nach Mürzzuschlag ausgewandert um dort als gräflicher Revierjäger zu arbeiten. Nach Jahren in der Fremde zieht es ihn und seine Familie zurück in seine Heimat – er will im Glemmtal wieder sesshaft werden. Die Gemeinde kann ihn aber aufgrund seiner vielen Kinder nicht aufnehmen und darum geht er mit seiner großen Familie zurück in die Steiermark – hinterlässt aber seinem Schwager, dem „Thunerbauern“ ein Paar „Sky“.

Durch Zufall gelangen die zwei Bretter in die Hände von Oberlehrer Peter Höll, der das Fortbewegungsmittel aus Büchern kennt und gleich begeistert ist. Er lässt das Paar nachbauen und führt die Volksschulkinder in die neue Sportart ein. Eine Generation wird mitSkibegeisterung geimpft, und eine andere wundert sich über die Motivation, freiwillig den Berg hinaufzutreten, nur, um dann auf zwei Brettern wackelig wieder hinunter zu fahren.

Mutige Pioniere, die alles gegeben haben obwohl nichts da war, eiserner Fleiß, Bescheidenheit in der Lebensführung und ungebrochener Optimismus begleitet das Tal die nächsten Jahrzehnte. Lifte wurden gebaut, mit der bleibenden Ungewissheit, ob die Kosten jemals gedeckt werden würden. Ganze Familien schliefen in einem einzigen Raum um Platz für „die Fremden“ zu schaffen, das karge Lebensmittelangebot wurde mit Gästen geteilt.

Die wunderschönen Berge zogen immer mehr Gäste ins Glemmtal und mit den Urlaubern zog der Wohlstand ein. Häuser wurden um-, und neugebaut, Liftanlagenerweitert und modernisiert.

Durch Zusammenhalt und harte Arbeit hat es ein Tal geschafft, sich vom armen Bergbauerndorf zum internationalen Skigebiet zu entwickeln und bietet Gästen und Einheimischen einen wunderbaren Platz um das Leben in vollen Zügen zu genießen!